Der Baum und die Wörter

Wenn ein Baum wächst, wachsen mit ihm meinen künftigen Wörter.
Wird er gefällt, quellen meine Tränen aus dem Holz, das nach trügerischer
Frische duftet.
Meine Tränen versteinern zu Bernstein, der meine Gedanken in sich schließt.
Verbrennt ein Baum, züngelt in den Flammen meine Wut.
Mein Gewissen zerfällt zu Asche.
Mit dem Finger schreibe ich hinein:
Lebewohl.
Mir fehlt eine Rinde, in die ich einen Baum schnitzen könnte.

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