Gefangen

Einen fremden und unversöhnlichen Wind zu spüren
fern von der Menschen weinender Nacht,
denn sie beten die schimmernden Strahlen an,
die eine goldene Sonne aus sich herausschleudert
und irgendwo in diesem zerknüllten Universum
muss es einen Ort geben, wo der Tod selbst
nur ein jüngerer Mann ist, der die süßen, roten Tropfen
des Lebens hinfortküsst
während zärtliche Celluloidstreifen kriechen,
sich um das Licht eines verblassenden Apparats windend
und wenn du denkst du würdest verschont,
ein einziges und alleiniges Geschenk des Schicksals,
spürst du einen fremden und unversöhnlichen Wind
und erfasst das Sein ohne Wörter.

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2 Kommentare zu „Gefangen

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