Freiheit

Wenn über Bergesrücken sich durch Wolken

müd‘ die Sonne frißt,

wenn krachend du den Rumpf festschnallst

in das Korsett des Tages,

wenn tausend Finger zeigen auf dich,

und blinde Ohren zerreißen deine Bitten,

und enger zieht sich die Bindung um deinen Leib,

und fest sitzend die Uniform der Gedankenbahn,

und wenn hinter Bergesrücken müd‘ die Sonne stirbt,

stirbt dein erschlaffter Rumpf, schnurrst du zusammen

auf einen Punkt,

in dem dein Atem hallt.

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